Das Anbringen von Feuerlöschern hatte im AKW Leibstadt zur Beschädigung der Stahlwand geführt, die als Containment, also als Schutzwand vor radioaktiver Strahlung schützen sollte.
Der Landtagsabgeordnete Hidir Gürakar (Bad Säckingen), der in der Stuttgarter SPD-Fraktion zuständig für Fragen rund um die Reaktorsicherheit ist, zeigt sich entsetzt ob der Leichtsinnigkeit der Maßnahmen und der Verschleppungstaktik bei der Kommunikation dieses Vorfalles.
„Die Nutzung von Kernenergie gleicht einem Spiel mit dem Feuer. Die GAUs und Unfälle in den vergangenen Jahren in der Kernenergiebranche haben zu Recht ein Misstrauen gegenüber der Nutzung der Kernenergie innerhalb der Bevölkerung geführt. Das leichtsinnige Anbringen der Feuerlöscher und die zögerliche Nennung des Unfallzeitpunktes über zwei Wochen nach den Geschehnissen baut nicht gerade Vertrauen innerhalb der Bevölkerung gegenüber den Betreibern und der Kerntechnik per se auf“ so der Abgeordnete Gürakar (SPD), dessen Hochrheinwahlkreis in unmittelbarer Nähe zum AKW Leibstadt liegt.
Rita Schwarzelühr-Sutter warnt vor Änderungen der "DVO"
"Keine Zulassung des satellitengestützten Anflugverfahrens auf Zürich. Keine Änderung der deutschen DVO" - Waldshuts SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter unterstützt uneingeschränkt die ablehnende Position der Region und der Bürgermeister Volker Jungmann (Klettgau) sowie Martin Benz (Hohentengen) gegen die vom Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) beantragte Änderung der DVO zugunsten eines satellitengestützten Präzisionsanflugverfahrens aus Nordrichtung auf den Flughafen Zürich-Kloten.
Die Zulassung des beantragten satellitengestützte Anflugverfahrens, das deutlich präziser ist als das bisherige Instrumentenlandesystem ILS, macht den Weg frei, für einen späteren "gekrümmten Nordanflug" entlang der deutschen Grenze.
"Auch wenn das BAZL versichert, dass sich durch das neue System rein gar nichts an Höhe, Lage oder Neigung der laut DVO festgesetzten Normen ändert, so ist das satellitengestützte Verfahren doch Voraussetzung für einen späteren gekrümmten Nordanflug", so die Bundestagsabgeordnete. Daher habe sie sich bereits an das Bundesverkehrsministerium gewandt, so die Abgeordnete.