SPD-Nachwuchs gründet Arbeitsgemeinschaft in der Domstadt St. Blasien

Veröffentlicht am 13.07.2008 in Jusos in Aktion

Juso-Kreischef Manuel Knapp freut sich über die neue JUSO AG

In St. Blasien gründete sich am Mittwoch eine Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten, der Jugendorganisation der SPD. Es ist erst die dritte AG im Landkreis Waldshut und der SPD-Ortschefin Elisabeth Kaiser war ihre Freude anzusehen, dass die Jusos ausgerechnet in der Domstadt Zuwachs bekommen haben: "Enorm im rabenschwarzen St. Blasien" , meinte sie. Freude auch bei der SPD-Wahlkreisabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter über das Engagement der fünf jungen Leute, die Michelle Dudarewitsch zu ihrer ersten Vorsitzenden wählten.

Presseschau: Artikel der Badischen Zeitung von Stefan Sahli.

Die Bundestagsabgeordnete war gekommen, fast der komplette SPD-Ortsvorstand war und auch der Juso-Kreisverband war mit seinem Führungsduo in St. Blasien vertreten: Ein großer Bahnhof für die kleine Gruppe, die sich künftig für die politischen Ziele der Sozialdemokraten einsetzen will.

Keine Selbstverständlichkeit in Zeiten, in denen es gerade Jugendlichen nicht leicht falle, sich politisch zu engagieren, wie Elisabeth Kaiser meinte — und die sich schon deshalb ganz besonders über das Engagement freute, dass die fünf an den Tag legten. Dass "sich junge Leute politisch einbringen" vermerkte auch Rita Schwarzelühr-Sutter positiv. Sie ging auf das neue Grundsatzprogramm der Sozialdemokraten ein und sorgte so für die politischen Duftmarken. Neben den sozialdemokratischen Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität beschwor sie dabei auch die "solidarische Bürgergesellschaft" , getragen von ehrenamtlichem, bürgerschaftlichem Engagement.

Bürgerschaftliches Engagement war so auch ein Beweggrund für die Gründungsmitglieder, politisch aktiv zu werden, wie die später bekannten. "Es ist notwendig, sich politisch zu engagieren" , fand Kai Willms und auch Michelle Dudarewitsch betonte in erster Linie ihr politisches Interesse, dass sie bewogen habe, die Juso-Gruppe mitzugründen. Gerade in einer kleinen Gemeinde wie St. Blasien biete politisches Engagement noch am ehesten die Chance, etwas zu bewegen: "Gerade da lohnt sich der Versuch, etwas zu verändern."

Die Wahlen zum ersten Vorstand der neuen Arbeitsgemeinschaft waren dann nur noch Formsache: Michelle Dudarewitsch wurde ebenso einstimmig von den drei anwesenden Mitgliedern zur Vorsitzenden gewählt wie Matthias Haberstieg (in entschuldigter Abwesenheit) zu ihrem Stellvertreter.

Unterstützung bekam die neue Gruppe vom Kreisvorstand der Jusos zugesagt. So forderte der stellvertretende Kreischef Mirko Maier die neue Gruppe zum Mitmischen auf und auch vom Kreivorsitzenden Manuel Knapp bekamen die St. Blasier Aufmunterndes mit auf den Weg: "Es gibt viel zu tun, packen wir’s an."

 
 

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Leni Breymaier

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