Betreuung von Langzeitarbeitslosen

Veröffentlicht am 10.07.2008 in Bundespolitik

In einem Brief an den Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, Klaus Brandner, hat sich die Waldshuter Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter für eine Weiterführung des Optionsmodells bei der Betreuung von Langzeitarbeitslosen ausgesprochen.

„Der Kreis Waldshut fährt ausgesprochen gut mit dem Optionsmodell“, erklärte die Politikerin, die die SPD auch im Kreistag vertritt. „Seit 2005 wurde die Arbeitslosigkeit von 6 % auf unter 4 % gesenkt. 3.000 Arbeitslosengeld-II-Empfänger sind wieder in Arbeit gebracht worden und die Jugendarbeitslosigkeit wurde auf fast null gesenkt. Angesichts dieser Zahlen kann man von einem Erfolg des Optionsmodells für den Kreis sprechen“, so Schwarzelühr-Sutter.

Im Optionsmodell stellt der Kreis die arbeitsmarktspolitischen Leistungen und die flankierenden Maßnahmen. Alle dafür zuständigen Einrichtungen sind untereinander vernetzt. „Reibungsverluste zwischen verschiedenen Verwaltungen werden so vermieden“, erläuterte Schwarzelühr-Sutter die Vorteile des Modells.

„Angesichts der aktuellen Diskussion um eine Weiterführung des Optionsmodells ist es wichtig, die Erfolge im Kreis Waldshut in Berlin deutlich hervorzuheben. Ich werde mich auch künftig für eine Weiterführung des Optionsmodells über das Jahr 2013 hinaus einsetzen.“

Schwarzelühr-Sutter reagierte mit ihrem Schreiben auf eine Studie der Bundesagentur für Arbeit, die die Leistungsfähigkeit von ARGEn, Agenturen für Arbeit und Kommunen mit getrennter Aufgabenträgerschaft und Optionskommunen bei der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen verglichen hatte. Der Untersuchung zufolge gelingt es ARGEn besser als Optionskommunen, Arbeitslosengeld-II-Empfänger wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern.

 
 

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Leni Breymaier

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