Nationales Krebsregister wird kommen

Veröffentlicht am 11.02.2009 in Ankündigungen

"Der Weg ist frei für ein Nationales Krebsregister. Durch die Zusammenführung von bundesweiten Daten werden Vergleiche von Erkrankungshäufigkeiten verschiedener Regionen zukünftig leichter möglich sein. Dies ist eine gute Nachricht für die Hochrhein-Region, die durch viele Schweizer Atomanlagen in unmittelbarer Grenznähe betroffen ist", sagte die Waldshuter SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter. Bisher fand der Hochrhein bei deutschen und schweizerischen Studien über Krebserkrankungen in der Umgebung von Atomkraftwerken keine Beachtung.

"Endlich kann der Bund die Registrierung von Krebserkrankungen einheitlich organisieren. Das Hin und Her einiger Länder hat dazu geführt, dass zurzeit keine verlässlichen bundesweiten Daten vorliegen. Auch die Landesregierung Baden-Württembergs hat sich lange geziert, fängt gerade erst an, ein Landesregister einzurichten", sagte Rita Schwarzelühr-Sutter, SPD-Bundestagsabgeordnete für Waldshut.

In der Föderalismuskommission haben sich Vertreter von Bund und Ländern darauf geeinigt, dass zukünftig ein Nationales Krebsregister von den Landeskrebsregistern mit vergleichbaren und aussagekräftigen Daten versorgt werden muss. Ein Entwurf von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) wird nun Grundlage eines Gesetzgebungsverfahrens auf Bundesebene sein

 
 

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Leni Breymaier

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