Gesamtbetrachtung inklusive Flughafen-Nutzen

Veröffentlicht am 27.05.2008 in Standpunkte

Landeanflug über dem Hausgarten

Zur Veröffentlichung des ersten Berichts zum Züricher Fluglärm-Index (ZFI) sagte die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter: „Nach dem Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel in Bern versuchen die Schweizer durch allerlei Tricks und Zahlenspielchen, ihre Auffassung, Deutschland müsse mehr Fluglärm tragen, zu belegen. Der Beschluss, gemeinsam neu zu messen, ist zu kurz gesprungen und wird der Problematik nicht gerecht. Es müssen nicht nur sämtliche Belastungen, die durch den Flughafen Zürich/Kloten entstehen, betrachtet, sondern es müssen auch alle damit verbunden Nutzen einbezogen werden. Dann sieht das Bild schon anders aus. Dann sind die Belastungen genau dort anzutreffen, wo auch der Gewinn erzielt wird."

„Der Züricher Fluglärmindex ist aus mehreren Gründen unbrauchbar. Dass immer mehr Anwohner im Umfeld des Flughafens auf Schweizer Seite vom Fluglärm belästigt werden, liegt auch daran, dass immer mehr Menschen in Bülach und Bassersdorf angesiedelt werden. Denn in beiden Orten sind die Einwohnerzahlen 2006 um mehr als fünf Prozent gestiegen Die Schweiz schafft sich selbst immer mehr zusätzliche Fluglärmbetroffene durch diese Raumordnungspolitik“, sagte die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter.

Lärm stört, Lärm macht krank. Von gefühltem Lärm kann keine Rede sein. Der Zusammenhang zwischen Schallpegel und Belästigung durch Fluglärm ist bewiesen. Für unsere strukturschwache Region ist der Tourismus unverzichtbar. Für Wander- und Familienurlauber im Schwarzwald, bei denen Natur und Ruhe im Vordergrund stehen, ist mehr Fluglärm nicht akzeptabel. Der Schutz, den die Deutsche Verordnung (DVO) für den Schwarzwald und den Hochrhein bietet, darf nicht angetastet werden.

 
 

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