Bundeswettbewerb Stadtbeleuchtung

Veröffentlicht am 17.07.2008 in Projekte

Zu alt und zu energiehungrig: Stadtbeleuchtung in Deutschland

Rund ein Drittel der Straßenbeleuchtung in Deutschland ist 20 Jahre und älter – und verbraucht oft mehr Energie als heute nötig wäre.

Ein Bundeswettbewerb soll die Städte und Gemeinden jetzt auf die Möglichkeiten der Energieeinsparung und Kostensenkung aufmerksam machen. Den Kommunen mit den besten Konzepten winken Investitionsförderungen des Bundesumweltministeriums.

Die Beleuchtung von Straßen, Plätzen und Brücken verbraucht in Deutschland rund drei bis vier Milliarden Kilowattstunden jährlich. Das entspricht dem Stromverbrauch von rund 1,2 Millionen Haushalten. Pro Jahr fallen so über zwei Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) an.

„Derzeit tauschen die Kommunen pro Jahr nur drei Prozent ihrer Straßenbeleuchtung aus", stellt dazu die Waldshuter Bundestagsabgeordnete Rita-Schwarzelühr Sutter (SPD) fest. "Der Wettbewerb soll deshalb Anstöße für eine schnellere Modernisierung geben, die den Energieverbrauch um ein Vielfaches mindert. Dadurch können die Kommunen auch viel Geld sparen“, so die Sozialdemokratin.

Der erste Teil des Wettbewerbs ist bereits angelaufen und richtet sich an die Anbieter von Beleuchtungstechnik. Ziel ist es, den Kommunen eine Übersicht über moderne energieeffiziente Techniken für ihre Stadtbeleuchtung zu verschaffen. Der zweite Teil des Wettbewerbs, bei dem Städte und Gemeinden innovative Konzepte zur Erneuerung ihrer Stadtbeleuchtung vorlegen sollen, startet im Herbst 2008.

Weitere Informationen können abgerufen werden beim Bundeswettbewerb Energieeffiziente Stadtbeleuchtung.

 
 

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Leni Breymaier

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