Südkurier: "SPD eröffnet Wahlkampf"

Veröffentlicht am 22.01.2011 in Presseecho

von links: Hidir Gürakar, Rita Schwarzelühr-Sutter, Nils Schmid, Alfred Winkler und Manuel Knapp

Deutlich vom bevorstehenden Landtags-Wahlkampf geprägt war der Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins. Mit dem Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten Nils Schmid war es dem Ortsverein unter dem Vorsitz von Manuel Knapp gelungen, einen gewichten Redner ans Pult zu holen. Landtagsabgeordneter und Erstkandidat Alfred Winkler war ebenso mit im Boot wie Hidir Gürakar als Zweitkandidat für den Wahlkreis.

Gürakar wurde am Freitag im Trompeterschloss zum Ehrenvorsitzenden des Ortsvereins ernannt. Unter den rund 100 Gästen waren auch die Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Karin Rehbock-Zureich, und Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter. Dass Letztere wieder in den Bundestag eingezogen ist, nutzte Winkler für einen Seitenhieb in Richtung Kreis-CDU: „Ich bin froh, dass wir nun wieder mit 1,5 Kandidaten im Bundestag vertreten sind.“ Auch sonst sparte Winkler nicht mit Kritik am politischen Konkurrenten.

Dabei blieb kein Thema außen vor. Wahlkampf in der Region bedeute immer auch Ministerbesuch, was stets an den gönnerhaften „Besuch des reichen Onkels bei der armen Verwandtschaft“ erinnere. Konkrete Aussagen gebe es dabei jedenfalls keine. So etwa bei der Eröffnung der zweiten Fahrspur der A98 bei Lörrach. Weiter gekommen sei man damit jedenfalls keinen Meter. Winkler: „40 Jahre Wahlkampf mit der Autobahn ist eindeutig zuviel.“ Ein unverbindliches ‚Weiter so!‘, sei auch beim Fluglärm nicht mehr zulässig. Winkler: „Die Ankündigungspolitik vor den Wahlen muss endlich aufhören.

“ Harte Kritik gab es unter anderem auch an der Schulpolitik und am Zustand des Bahn-Verkehrs auf der Hochrheinstrecke. Die ganze Palette der politischen Felder beackerte am Freitag auch Nils Schmid. So müsse etwa der wirtschaftliche Aufschwung jetzt auch bei den Beschäftigten ankommen: „Es ist wichtig, dass wir jetzt die Chance nutzen, in der Regierungspolitik Recht und Ordnung am Arbeitsmarkt durchzusetzen.“ Auch müssten der Finanzmarktkapitalismus gebändigt und die Weichen für ein nachhaltiges Wachstum gestellt werden. Die SPD setze sich auch für gleiche Ausbildungschancen für alle und die Abschaffung der Studiengebühren ein. Schmid forderte weiter einen Regierungsstil, der das Engagement der Bürger aufgreife. Zum Ehrenvorsitzenden ernannte Manual Knapp am Freitag Hidir Gürakar, für seine großen Verdienste um den Ortsverein. Gürakar erhielt außerdem die Willy-Brandt-Medaille, die höchste Auszeichnung, die die Partei vergibt. „Ich bin stolz darauf, dass der Ortsverein in den letzten zehn Jahren ein sehr lebendiger geworden ist“, bedankte sich Gürakar.

 
 

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Leni Breymaier

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