Südkurier: Blumen für Schwarzelühr-Sutter

Veröffentlicht am 10.11.2008 in Presseecho

Die SPD im Bundestagswahlkreis Waldshut (Wahlkreis 288) setzt für die Bundestagswahl 2009 wieder auf ihre Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter. Die 46-jährige Betriebswirtin aus Lauchringen wurde am Samstag in Grafenhausen von der Wahlkreisdelegiertenkonferenz einstimmig zur Kandidatin für die Wahl am 27. September 2009 nominiert.

Waldshut/Grafenhausen – Y-Stimmung bei den Sozialdemokraten im Bundestagswahlkreis Waldshut, wobei das Y aus Übersee kommt, von „Yes we can“, dem Wahlkampfslogan von Barack Obama. „Yes we can“ und dessen deutsche Übersetzung „Wir packen das“ waren am Samstag in der Schwarzwaldhalle von Grafenhausen auffallend oft gehörte Sätze. Die Wahlkreisdelegierten der SPD kürten ihren Bundestagskandidaten für die Wahl 2009 zu küren.

Wie erwartet wurde es eine Bundestagskandidatin: Rita Schwarzelühr-Sutter aus Lauchringen, die den Wahlkreis seit 2005 in Berlin vertritt. Für die alleinige Bewerberin stimmten alle 78 an der Konferenz teilnehmende Delegierte aus dem Landkreis Waldshut und Teilen des zum Bundestagswahlkreis gehörenden Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald.

In ihrer 20-minütigen Rede hatte Schwarzelühr-Sutter, ebenfalls die aus den USA überschwappende Aufbruchsstimmung nutzend, die Chancen für einen gesellschaftlichen Wandel in Deutschland beschworen, die in Integration von wirtschaftlicher Modernisierung, sozialer Sicherheit und ökologischer Verantwortung lägen. Die Kultur des Marktes müsse wieder auch zu einer Kultur des Maßes werden, so Schwarzelühr-Sutter mit Blick auf die ihrer Auffassung nach in weiten Teilen maßlos gewordener Wirtschaft. Der Wandel sei möglich, zeigte sich die Kandidatin überzeugt. Beifall von den Delegierten gab's immer, wenn Schwarzelühr-Sutter ganz konkret wurde, zum Beispiel bei der Familien- und Bildungspolitik: „Die Gebühren, vom Kindergarten bis zur Uni, müssen weg“ oder „Wenn die Atomkraft die Öko-Energie des 21. Jahrhunderts ist, dann ist die Erde eine Scheibe“.

Auf die Region eingehend machte sich Schwarzelühr-Sutter stark unter anderem für mehr Lärmschutz, als ihn die Bahn anbiete beim 3. und 4. Gleis der Oberrheinbahn: „Für dieses Mehr müssen Bund, Bahn und Land an einen Tisch“; für zeitnahen Weiterbau der A98 und Umfahrung von Grimmelshofen; für eine Begrenzung der Überflüge zum Flughafen Zürich-Kloten: „Dreh- und Angelpunkt sind die Flugbewegungen“, an deren Begrenzung wolle sie festhalten.

Schwarzelühr-Sutters Arbeitsbilanz im Bundestag, die die Abgeordnete den Delegierten schriftlich vorgelegt hatte, erläuterten und würdigten unter anderem MdL Gustav-Adolf Haas, Titisee-Neustadt und Alfred Winkler, Rheinfelden. Volle Unterstützung der Kandidatin sagte ebenfalls Bert Riesterer zu, der SPD-Kreisvorsitzende des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald. In ihren Dank für die eindeutige Wahl schloss Schwarzelühr-Sutter auch die Zusage ein, sich auch im bevorstehenden Kommunal- und Europawahlkampf in der Region zu engagieren. Die nächste Hürde auf dem Weg zum Wiedereinzug in den Bundestag hat die Kandidatin am 14. Februar 2009 auf dem Landesparteitag in Singen zu nehmen, wenn über die Platzierung der Kandidaten auf der Landesliste entschieden wird.

 
 

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Leni Breymaier

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