Projekt mit Vorbildwirkung

Veröffentlicht am 02.10.2008 in Presseecho

Yvonne Gut im Kreise ihrer Gönner

Badische Zeitung: 40 000 Euro kostet heute ein Ausbildungsplatz im medizinischen Bereich insgesamt — der Förderverein des Bad Säckinger Krankenhauses hat es geschafft und mit einem Spendenmarathon über die vergangenen fünf Jahre genau diese Summe gesammelt. Gestern konnte das Projekt mit einem großen Festakt feierlich beendet und der Ausbildungsvertrag übergeben werden.

Das hatte Yvonne Gut bestimmt nicht erwartet, als sie sich für die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten beworben hat. Ein wenig verloren lächelte die Lauchringerin dann auch, als sie die versammelte Politprominenz sah, die sich gestern in der Aula des Krankenhauses versammelte. Neben etlichen Bürgermeistern aus der Region kamen auch Landrat Tilman Bollacher, einige Kreisräte und die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter. Selbst Bundespräsident Horst Köhler schickte eine Grußbotschaft aus dem fernen Berlin. Musikalisch würdig umrahmt wurde der Festakt durch Beiträge der Jugendmusikschule Bad Säckingen.

In einem waren sich alle Anwesenden einig: dieser Ausbildungsmarathon ist ein, wie Rita Schwarzelühr-Sutter es ausdrückte, "einzigartiges Leuchtturmprojekt mit Signalwirkung, das man besonders würdigen muss." Überhaupt wurde in den vielen Reden gern mit Bildern gespielt. So sah HBH-Geschäftsführer Friedbert Lang den Förderverein erfolgreich gegen die Strömung rudern, Dekan Peter Berg griff das Bild vom Marathonläufer auf. Dabei hob er den unermüdlichen Einsatz des "kleinen Motors im Förderverein" , Gisela Arendt, besonders hervor.

Man wolle die Jugend nicht in der Warteschleife stehen lassen und Zukunftsperspektiven schaffen, betonte die Vorsitzende des Fördervereins. Dass dies den gut 500 Mitgliedern und etlichen großzügigen Sponsoren mit der Schaffung eines zusätzlichen Ausbildungsplatzes gelungen ist, sei ein Beweis, zu welcher Leistung ehrenamtliches Engagement fähig sei, meinte Gisela Arendt. Nun baue man auf den Träger des Krankenhauses. Denn, so betonte die Vorsitzende weiter, wolle mit dem Spendenmarathon nicht nur der Jugend ein Zeichen geben. Viel wichtiger sei das Signal an die Politik, sich vehement für den Krankenhausstandort Bad Säckingen einzusetzen.

Zwar hat Yvonne Gut ihre Ausbildung schon am 1.September begonnen, aber ganz offiziell hießen HBH-Geschäftsführer Friedbert Lang und Chefarzt Dr. Gerd Lunke sie gestern im Krankenhaus Bad Säckingen willkommen.

 
 

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Leni Breymaier

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