„Aargau wird zum AtomGAU“ – Risiko für Süddeutschland steigt

Veröffentlicht am 12.06.2008 in Politik

„Durch die Schweizer AKW-Neubau-Pläne und die bereits bestehenden Zwischenlager wird Aargau immer mehr zum AtomGAU. Eine derart massive Häufung von Atomanlagen gleich hinter der deutschen Grenze kann nicht hingenommen werden“, sagte die Waldshuter SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter.

„Die Risiken der Atomkraft sind und bleiben nicht beherrschbar – das unterscheidet sie von anderen Technologien. Dies hat zuletzt die deutsche Studie zu Kinderkrebs in der Nähe von Atomkraftwerken deutlich gemacht. Bei Nachfolgestudien muss auch die deutsche Umgebung von Schweizer AKWs zu untersuchen“. Die Ende letzten Jahres veröffentlichte KiKK-Studie hat ergeben, dass in der Umgebung von Atomanlagen die Gefahr für Kleinkinder, an Leukämie zu erkranken, signifikant erhöht ist. „Angesichts dieser und anderer Risiken baue ich auf das Verantwortungsbewusstsein der Schweizer Bürger, die die AKW-Pläne bei einem Referendum ablehnen können“, so Schwarzelühr-Sutter.

„Die Erzeugung von Strom durch Atomkraft ist ein Auslaufmodell. Die Rede von mangelnder Versorgungssicherheit und ‚Stromlücken’ ist ein durchsichtiges Manöver von Energiekonzernen und Teilen der Politik, die Atomenergie wieder salonfähig zu machen. Das ist in der Schweiz nicht anders als in Deutschland. Die Schweiz kann genauso wie Deutschland Erneuerbare Energien sowie Strom sparende Techniken zur Steigerung der Energieeffizienz fördern und sich dadurch von der Atomkraft verabschieden. Dies wäre eine gute Entscheidung sowohl für die Schweizer Bürger als auch für die deutschen Nachbarn am Hochrhein“, findet die Bundestagsabgeordnete und Waldshuter SPD-Kreisvorsitzende.

 
 

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Leni Breymaier

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