Winkler begrüßt OECD-Forderung für längeres gemeinsames Lernen

Veröffentlicht am 12.04.2008 in Landespolitik

Auch in Baden-Württemberg führt die frühe Aufteilung der Kinder auf verschiedene Schulformen zu ungleichen Chancen im Bildungssystem

Der SPD-Abgeordnete Alfred Winkler sieht sich durch den Bericht an der Kritik der Bildungspolitik der Landesregierung bestätigt. Die üblich frühe Trennung der Kinder im Alter von 10 Jahren muss zu Gunsten einer längeren gemeinsamen Schulzeit geändert werden. Noch immer gibt es einen Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungserfolg in unserem Land. Gegenüber anderen Ländern ist dies besonders ausgeprägt. Nicht umsonst spricht der OECD-Wirtschaftsbericht davon, dass „auf Ebene der Bundesländer erwogen werden (sollte), den Zeitpunkt der ersten Aufteilungsentscheidung auf ein späteres Alter als 10 Jahre zu verschieben“, damit, so Winkler, legt die OECD den Finger in die Wunde, denn die frühe Trennung der Kinder ist ein Hauptgrund für ungleiche Bildungschancen sozial Schwächerer.

„Der Kultusminister muss endlich längeres gemeinsames Lernen in Baden-Württemberg zulassen“, so Winkler. Nach seiner Ansicht ist die 6-jährige Grundschule wie von der SPD seit langem gefordert der erste Schritt dazu. In vielen Gesprächen mit Lehrern und Eltern wurde deutlich, dass bei Kindern im unterschiedlichen Alter „der Knopf aufgeht“.

Im Übrigen schlage auch die OECD vor Haupt- und Realschulen zusammen zu legen. Auch dies entspricht dem SPD-Bildungskonzept, so der Landtagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Waldshut. Winkler: „Wir wollen als erste Säule im Anschluss an die 6-jährige Grundschule die 4-jährige Gemeinschaftsschule mit einem neuen pädagogischen Konzept und als zweite Säule das 6-jährige Gymnasium“

 
 

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Leni Breymaier

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