Ramsauer ist selbst an diesem Desaster schuld

Veröffentlicht am 28.10.2012 in Standpunkte

Flieger über den Köpfen der Menschen


Bundesverkehrsminister Ramsauer hätte die Karten ehrlich auf den Tisch legen und sich der Region vor der Unterzeichnung eines Staatsvertrages mit der Schweiz stellen sollen - statt sie jetzt zu beschimpfen.

Berlin, 28.10.2012
Der CSU-Verkehrsminister Ramsauer wirft in einem Interview denjenigen, die gegen eine Ratifizierung des Vertrages sind "Verrat an den leibhaftigen Interessen der dortigen Bevölkerung" vor.

"Ich werfe Herrn Ramsauer vor, dass er nicht einmal den Mut hat, sich der hiesigen süddeutschen Bevölkerung zu stellen. Wer öfter in die Schweiz reist und auch im Aargau einen Vortrag über Verkehrsinfrastruktur halten kann, hätte sich auch mal vor Ort die Anliegen der Menschen anhören können und offene Fragen vielleicht klären können. Jetzt einen Runden Tisch anzubieten - natürlich in Berlin - grenzt schon an Scheinheiligkeit", sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter

Zuerst wird versucht die Region für dumm zu verkaufen, in dem man ihr nicht mehr als 85.000 Anflüge verspricht, verschweigt aber dass sich dies mit Zunahme des Flugverkehrs auf 110.00 Anflüge steigert. Gekröpfte Anflüge und mehr Abflüge über Norden - alles noch niedriger als bisher - und noch andere Hauruckübungen haben das Vertrauen vollends topediert. "Wenn der CSU-Verkehrsminister dann dem schweizer Bundesrat eine Mitschuld beim möglichen Scheitern des Staatsvertrag vorwirft, weil sie die Wahrheit den schweizer Bürger kommuniziert , ist das schon ein starkes Stück", Rita Schwarzelühr-Sutter.

 
 

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Leni Breymaier

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