Breitband

Veröffentlicht am 12.02.2015 in Kommunalpolitik
Karin Gallmann

Stellungnahme von Karin Gallmann

Der vorliegende Sachstandsbericht von Seiten der Stadtverwaltung zur Breitbandsituation in unserer Stadt, hat bei uns gewissermaßen zu keinen neuen Erkenntnissen geführt. Bekanntes wurde Wiedergegeben.

Der Breitbandausbau ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und inzwischen auch ein Bestandteil der Darseinsvorsorge geworden, das bedeutet, dass Bund, Länder, Kommunen und private Unternehmen an einem Strang ziehen müssen.

Da stellt sich die Frage,  wie kann das funktionieren?

Die Technik ist so dynamisch und der Begriff Breitband wird überall nur vage definiert.

  • Auch in der Vorlage wird im Gebiet Hölzle  von  „angemessen und  ordentliche Grundversorgung“  gesprochen.

Wo fängt angemessen oder die „ordentliche Grundversorgung“ an, wo hört sie auf?

  • Die  generelle Aussage für Öflingen :

in den nächsten Jahren bestehe „ kein Handlungsbedarf“ kann die SPD so nichtstehen lassen.

Auch in Teilen von Öflingen gibt es noch deutliche Lücken in der modernen Datenanbindung.

Da gibt es einige Straßenzüge die gar nicht, oder nur teilweise angeschlossen sind; gerade im Hinblick auf die Kabelanbindung durch den Anbieter. (Uns bekannte Straßenzüge wurden der Verwaltung anschließend schriftl. übergeben)

  • Zum Meierhof kommend

1989 /90, die Wende war auch in  Stadt Wehr zu spüren.

Der Ausbau der Kabelanschlüsse wurde abrupt abgebrochen.

Der Meierhof kam nicht mehr in den Genuss.

Bis dato sind weitgehend alle Hausanschlüsse der Telekom veraltet und wenn wir davon ausgehen, dass 1km Verlegung von Glasfaserkabel ca.

50 000,-- € kostet,  ist es kaum vorstellbar, dass sich hier von Seiten der Telekom oder Kabel BW etwas bewegt, da das Ganze sich nicht refinanzieren lässt.

Eine  Chance besteht allerdings, wenn andere Tiefbaumaßnahmen in diesem Gebiet geplant sind, dass dann im  Zug dieser Arbeiten, das Glasfaserkabel eingezogen wird.

Für uns stellt sich  die große Frage, wer soll nun das Geld in die Hand nehmen um Abhilfe zu schaffen?

  • Warten bis neue Fördertöpfe aufgemacht werden, kann es auch nicht sein!
  • Der  Bedarf wird weiterhin wachsen

Wir sollten auch  für unsere Stadt ein Ziel  benennen z.B.

50 Mbit oder 100 Mbit?

Interessant werden mit Sicherheit die Gespräche mit der Telekom im Frühjahr.

Unter anderem stellen sich für uns die Fragen:

  • Wie, wo und wie viel Verteilerkästen wurden bereits von der Telekom modernisiert?
  • Können die Verteilerkästen der Telekom weiter aufgerüstet werden? Wir denken da in Richtung  „Austausch für neue Platinen“ und Aufrüstung der Hardware.
  • Andere Alternativen prüfen, für das gesamte Stadtgebiet, beispielsweise die  Funknetze 4G/LTE.
  • Explizite umfängliche und tatsächliche Mangelanalyse, nicht nur Quartiersbezogen, sondern nach Straßenzügen. Das „Jammern auf hohem Niveau“ sehen wir in der Realität nicht!
  • Telekomnetz und Kabelnetz der Kabel BW/UnitiyMedia auf bestehende Lücken untersuchen.
  • Erfahrungen und Vergleiche mit anderen Städten in unmittelbarer Nachbarschaft über deren Sachstand und deren Ziele mit einbinden.

 

PS: Lt. Vorlage sind bei der Telekom derzeit größere Umstrukturierungen und Änderungen in den Zuständigkeiten im Gange. Nach deren Abschluss wurden Gespräche vor Ort versprochen, in denen die weiteren Vorgehensweise bzw. die Planungen bezüglich der unterversorgten Bereiche besprochen werden sollen. Dies wird wohl ab März der Fall sein ;( aus der Vorlage der Stadtverwaltung wiedergegeben).

 
 
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Leni Breymaier

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